Saisonauftakt: Gemeinsames Nistkastenbemalen zum Frühlingsbeginn

Im Zuge des Kinder- und Jugendprogramms „WILDes Klassenzimmer“ des Steirischen Jagdschutzverein Kindberg Zweigverein des Steirischen Jagdschutzvereins haben wir am Samstag, dem 21. März, im Kindberger Waldklassenzimmer mit kleinen Künstlern und Künstlerinnen Nistkästen bemalt.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir über die „Vogeluhr“, die verschiedenen Arten, die gerne Nistkästen beziehen und weshalb es immer wichtiger ist, unseren heimischen Vögeln diese zur Verfügung zu stellen, gesprochen. Anschließend wurde anhand von verschiedenen Federn ein kleines Ratespiel gemacht.

Weitere wichtige Punkte, die vor dem Bemalen besprochen wurden, waren das zweimalige richtige Säubern und das Befestigen der Nistkästen. Danach ging es zum kreativen Teil des Vormittags über und die Mädchen und Buben im Alter zwischen fünf und neun konnten beim Bemalen ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Nach dem Stillsitzen war es höchste Zeit, den umliegenden Wald und das Goldbründl näher zu erkunden. Abschließend gab es noch eine „WILDe Jause“, die sowohl die kleinen Gäste als auch deren Eltern sehr genossen. Nach einem sehr kurzweiligen Vormittag wurde den jungen „Waidknöpfen“ noch eine Urkunde überreicht.

Nachfolgende Veranstaltungen sind bereits in Planung und heuer werden wir wieder bei den Sommerspielen, die von Mitarbeitern der Gemeinde Kindberg organisiert werden, mitmachen.

Jahresversammlung 2026

 

Am 13. März 2026 fand die diesjährige Jahresversammlung des „Steirischen Jagdschutzvereins“ Zweigvereins Kindberg in der FAST-PICHL statt. Die Versammlung wurde feierlich von den Jagdhornbläsern Allerheiligen umrahmt und vom Obmann Dipl.-Ing. Anton Fürst eröffnet, der zahlreiche Mitglieder sowie die Ehrengäste herzlich begrüßte.

Zu den Ehrengästen zählten der Bürgermeister der Marktgemeinde St. Barbara Arno Russ, Bezirksjägermeister Ofö. Ing. Hannes Fraiß, Ökonomierat Johann Fraiß sen. sowie der stellvertretende Bezirksjägermeister Martin Spreizhofer.

Nach dem Totengedenken folgten die Grußworte der Ehrengäste. Der Bürgermeister bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Jägerschaft und verwies auf die aktuelle Jagdvergabe 2028. Bezirksjägermeister Ofö. Ing. Hannes Fraiß betonte die große Bedeutung des Jagdschutzvereins als eine der wenigen NGOs, die sich aktiv für die Jagd einsetzen. Besonders hob er den starken Zusammenhalt der Zweigvereine Kindberg und Mürzzuschlag hervor. Ebenso wichtig sei es, mit voller Überzeugung für Wild und Lebensraum einzutreten – genauso wie der Wald müsse auch die Jagd „enkelfit“ gestaltet werden.

Auch Martin Spreizhofer unterstrich die ausgezeichnete Zusammenarbeit der beiden Zweigvereine, insbesondere bei der Jägerausbildung sowie bei gemeinsamen Veranstaltungen.


Das Protokoll der letzten Sitzung wurde anschließend einstimmig genehmigt.


Bericht des Obmanns

In seinem Bericht ging Dipl.-Ing. Anton Fürst auf aktuelle Entwicklungen rund um die Jagd ein. Er verwies darauf, dass im Burgenland keine jagdliche Vertretung mehr in den Behörden existiere und Entscheidungen ausschließlich durch die Verwaltung getroffen würden. Dies erschwere die Position der Jägerschaft erheblich.

Zudem steige der Druck auf die Lebensräume der Wildtiere stetig – verstärkt durch neue Herausforderungen wie das Auftreten von Großraubwild. Umso wichtiger sei es, alle Naturnutzer einzubinden und gute Verbindungen aufzubauen, um gemeinsam Lösungen für Wild und Lebensraum zu finden.

Der Zweigverein zählt derzeit 581 Mitglieder und wächst durch den jährlich abgehaltenen Jagdkurs um rund zehn Mitglieder pro Jahr. Neben zahlreichen lokalen Veranstaltungen wurde unter anderem wieder das traditionelle Eisstockschießen abgehalten.

Der Jagaball wird künftig im Zweijahresrhythmus veranstaltet. Daher fand 2026 kein Ball statt – der nächste Termin ist der 9. Jänner 2027.

Sehr gelungen war auch die Hubertusfeier in der Veitsch, bei der eine stimmungsvolle Andacht gefeiert und der anschließende „Grüne Abend“ von den Teilnehmern sehr genossen wurde. Ein besonderer Dank ging an jene Reviere, die Jungjäger zu einer Ansitzjagd eingeladen haben.

Großes Interesse fand auch die Veranstaltung im VAZ Krieglach zum Thema „Ist ein Abschussplan noch zeitgemäß?“, diese Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsproduktion der Zweigvereine Kindberg und Mürzzuschlag, des Jagdamtes Mürzzuschlag und der FAST-PICHL in St. Barbara. Ein besonderer Dank an Dipl. Ing. Martin Krondorfer für die aufwendige Organisation.

Das Referat Schießwesen wird derzeit interimistisch von Mathias Narnhofer betreut. Dabei wurde betont, dass regelmäßiges Training eine zentrale Pflicht jedes Jägers ist. Die Schießstätte Zangtal bietet dafür optimale Möglichkeiten. Zudem wurde auf die gesetzlich verpflichtende Schulung für den Einsatz von Nachtzieltechnik hingewiesen.

Den Jagdhornbläsern wurde für ihre musikalische Begleitung zahlreicher Veranstaltungen großer Dank ausgesprochen.

Im Bereich Jagdhunde wurde die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Zweigverein Mürzzuschlag hervorgehoben. Besonders positiv wurde die Ausbildungsstätte unter der Leitung von Meisterführer Rupert Taberhofer erwähnt.

Es gab auch zahlreiche Jubiläumsehrungen bei der JV 2026. Eine besondere Ehre war es, unsere  Kassier-Stellvertreterin, Martina Dissauer aus der Stanz mit dem Bronzenen Verdienstabzeichen zu ehren.

 

Jagdkurs und Ausbildung

Der Jagdkurs stellt einen wichtigen Bestandteil der Vereinsarbeit dar. Dipl.-Ing. Anton Fürst bedankte sich besonders beim Kursleiter Karl Mixner und den Vortragenden Dipl. Ing. Martin Krondorfer, Franz Brandner, und Oj. Max Hochreiter.

Im heurigen Jahr sind 15 Jungjägeranwärter und 2 Aufsichtsjägeranwärter im Jagdkurs.

Kindberg war einer der ersten Zweigvereine mit einem Praxiskurs, der auch heuer wieder in verschiedenen Revieren durchgeführt wird. Diese Praxisarbeit soll den Jungjägeranwärtern vor Augen führen, dass jagen mit sehr viel Arbeit im Revier verbunden ist und das Erlegen eines Wildes nur ein kleiner Teil davon ist.

Die Jägerprüfungen der Jungjägeranwärter (theoretische Prüfung) findet heuer von 08.–12. Juni 2026 in der Bezirkshauptmannschaft Mürzzuschlag statt. Die praktische Schießprüfung ist am 15.Juni.2026 im „Steyr Arms Jagd- und Schießzentrum“ in Wiener Neustadt.

Die Aufsichtsjägerprüfungen beginnen ab 01. Juni 2026 in Graz.

Das Standardwerk der Jagdausbildung, der „Leitbruch“, erscheint derzeit in der fünften Auflage mit rund 920 Seiten.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über Veranstaltungen sowie über das Jagablattl, dessen nächste Ausgabe im Juli erscheinen wird. Ein besonderer Dank ging an Karl Mixner und seine Frau, die für die Herausgabe verantwortlich sind. Gleichzeitig wurde dazu aufgerufen, besondere Erlebnisse und Fotos für kommende Ausgaben zur Verfügung zu stellen.


Berichte aus den Referaten

Franz Brandner berichtete über die Tätigkeiten der Referate Aufsichtsjäger sowie Äsungs- und Deckungsverbesserung. Besonders hob er hervor, dass für Samenmischungen zur Anlage von Wildwiesen eine 50-% Förderung möglich ist. Auch bei der praktischen Umsetzung gibt es Unterstützung, etwa durch Daniel Hörler. Schon kleine Maßnahmen können eine deutliche Verbesserung für das Wild bringen.

Bei den Aufsichtsjägern ist ein Vortrag mit Oj. Max Hochreiter und Karl Mixner geplant und derzeit in Arbeit.

 

Aktivitäten der Jägerinnen

Im vergangenen Jahr fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter ein Erste-Hilfe-Kurs, eine Klausur in den Naturwelten sowie ein Wandertag zum Schwarzriegelmoos.

Der Tag der Jägerinnen wurde mit dem Wasserschießen am Schattensee gefeiert, an dem 175 Jägerinnen teilnahmen. Dabei erreichten Lena Fraiß und Mareike Grassegger den zweiten und dritten Platz.

Weitere Aktivitäten waren ein Jägerinnen-Stammtisch beim Schützenverein Langenwang sowie ein Besuch im Parlament im November mit rund 50 Jägerinnen, bei dem es auch zu einer ausführlichen Diskussion mit Abgeordneten kam.

Der Anteil der Jägerinnen beträgt derzeit 14 % in der Steiermark, im Zweigverein Kindberg bereits 19 %.


Jungjägerinnen und Jugendarbeit

Auch das Referat Jungjägerinnen war am Erste-Hilfe-Kurs beteiligt, der gemeinsam mit Karl Perner durchgeführt wurde, an den in diesem Zusammenhang dankbar erinnert wurde.

Neu eingerichtet wurde ein Kinder- und Jugendreferat, das von Mareike Grassegger und Mag. Katja Knoll geleitet wird. Im vergangenen Jahr wurde das Waldklassenzimmer beim Goldbründl in Kindberg wiederbelebt. Auch heuer sind dort Veranstaltungen für Kinder geplant, etwa zu den Themen Nistkästen, Beeren und Wildlebensräume.


Beschlüsse und Finanzen

Der Mitgliedsbeitrag für 2026 beträgt 21 €.

Ein Antrag zur Unterstützung des Jagablattls in Höhe von 11 € pro Jahr wurde einstimmig angenommen. Aufgrund stark gestiegener Kosten belaufen sich die Ausgaben pro Ausgabe mittlerweile auf rund 3.000 €. Die zusätzliche Unterstützung wird ab 2027 eingehoben.

Der Kassabericht wurde vorgebracht und die Kassaprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße Führung der Kassa. Der Bericht wurde einstimmig angenommen. Die Kassiere und der Vorstand wurden einstimmig entlastet.


Die nächste Jahresversammlung wird in Mürzhofen stattfinden und von Franz Brandner organisiert.


Allfälliges

Unter Allfälliges bedankte sich Ökonomierat Johann Fraiß ausführlich beim Jagdschutzverein und den Anwesenden für die unvergesslichen Momente rund um seinen 90. Geburtstag. Besonders wichtig sei ihm, mit Optimismus und Hausverstand in die Zukunft zu gehen.

Abschließend informierte Patrik Rapposch, dass die beiden Websites jagdschutzverein-kindberg.at und jsv-kindberg.at aus Gründen der IT-Sicherheit zusammengelegt wurden. Dadurch muss künftig nur noch ein Server betreut werden.

Auf Facebook hat der Zweigverein derzeit 592 Follower (63 % Männer, 37 % Frauen). Auch hier wurde um aktives Teilen und Unterstützen der Beiträge gebeten.

Zum Abschluss bedankte sich Dipl.-Ing. Anton Fürst bei allen Funktionären, dem Ausschuss und den Mitgliedern für ihr Engagement.

20. Jägermesse Stanz im Mürztal

Am Sonntag den 07.09 um 10:00 Uhr findet die Jägermesse in der Stanz zum 20. Mal statt. Für die feierliche Umrahmung sorgen die Södingtaler Jagdhornbläser und der Stallhofener Viergesang, welcher neu formiert unter dem Namen "Södingtaler Weidklang" auftreten.
Wir freuen uns bereits auf Euer Kommen, auch alle Nichtjäger und Freunde der Jagd sind herzlichst eingeladen.
 

Wildeinkaufspreise April 2025

Hier findet ihr die aktuellen Wildeinkaufspreise vom April 2025.

Hauptversammlung des Steirischen Jagdschutzvereins in Hatzendorf – Gemeinschaft, Anerkennung und gute Organisation

Am 17. Mai 2025 fand in Hatzendorf, 8361 Fehring, die ordentliche Hauptversammlung des Steirischen Jagdschutzvereins statt. Die Veranstaltung war gut besucht – der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt – und wurde von einer durchweg positiven, kollegialen Stimmung unter den Anwesenden getragen.

Der Tag stand ganz im Zeichen des Austauschs, der Zukunftsausrichtung des Vereins sowie der Würdigung verdienter Persönlichkeiten innerhalb der steirischen Jägerschaft. Der Veranstaltungsort inmitten der südoststeirischen Hügellandschaft bot dafür einen passenden Rahmen. Die Region rund um Feldbach und Fehring ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch bekannt für ihre kulinarische Vielfalt – vom steirischen Vulkanlandwein über aromatisches Kürbiskernöl bis hin zu traditionellen Schmankerln in den gemütlichen Buschenschänken.

Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Neuwahl des Vorstands im "Steirischen Jagdschutzverein". Präsident Franz Meran wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch das neu definierte Gremium erhielt ein klares Votum für die kommenden drei Jahre – ein Zeichen des Vertrauens und der Geschlossenheit innerhalb des Vereins.

Musikalisch wurde die Versammlung von zwei örtlichen Jagdhornbläsergruppen stimmungsvoll umrahmt. Ihre Darbietungen verliehen der Veranstaltung einen feierlichen, traditionsverbundenen Charakter.

Besonders geehrt wurde Franz Brandner aus dem Zweigverein Kindberg. Für seine jahrzehntelangen Verdienste um das steirische Jagdwesen wurde ihm das Verdienstabzeichen in Gold verliehen – eine Auszeichnung, die seine herausragende Arbeit für den Verein würdigt.

Ein bewegender Moment war die Verabschiedung von Frau Mag. Rath in den wohlverdienten Ruhestand. Ihre langjährige, engagierte Tätigkeit wurde von vielen Funktionären, allen voran Präsident Franz Meran, in anerkennenden Worten hervorgehoben und mit großem Dank gewürdigt.

Abschließend sei dem Gasthaus Kraxner großer Dank ausgesprochen. Die ausgezeichnete Bewirtung trug wesentlich zum angenehmen Verlauf des Tages bei. Auch die Organisation der Veranstaltung war hervorragend und zeugte von guter Planung sowie engagierter Umsetzung.

Die Hauptversammlung 2025 zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt und die gelebte Gemeinschaft im Steirischen Jagdschutzverein – getragen von Tradition, Verantwortung und einem klaren Blick in die Zukunft.

 

Waidmannsheil

Patrik Rapposch

Jahresversammlung 2025

Jahresversammlung des Steirischen Jagdschutzvereins Kindberg

Am 14. März fand die alljährliche Jahresversammlung des Steirischen Jagdschutzvereins Kindberg, Zweigverein des Steirischen Jagdschutzvereins, statt. 

Die Jagdhornbläser Allerheiligen eröffneten musikalisch die Jahresversammlung.

Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder richtete Bezirksjägermeister Ofö. Ing. Hannes Fraiß einige Worte an die Mitglieder.

Er bedankte sich herzlich bei den Zweigvereinen, Kindberg und Mürzzuschlag, den Ortsstellen und insbesondere den Jagdhornbläsern Allerheiligen für die gute Zusammenarbeit, ihre engagierte Arbeit und betonte auch die hohe Abschussqualität im Jagdbezirk Mürzzuschlag.

Ein besonderer Dank galt auch dem neuen Hegemeister für den Hegering Kindberg, Siegfried Pölzl. Hannes Fraiß hob hervor, dass die Datensammlung in der heutigen Zeit eine essenzielle Rolle spielt und stellte fest: "No data, no hunt". Zudem sprach er den Fachbereichen wie Hundewesen, Schießwesen und Jungjägerausbildung seinen Dank aus.

Ein wichtiger Punkt war die Novellierung der Jagdprüfungsordnung. Zukünftig wird zuerst die theoretische Prüfung abgelegt, bevor die Schießprüfung erfolgt. Wer die Schießprüfung nicht besteht, muss lediglich diesen Teil wiederholen. Auch die Schießscheiben wurden modernisiert.

Nach der Rede von Hannes Fraiß dankte Obmann Anton Fürst dem Jagd Amt sowie dem Zweigvereinsobmann des Steirischen Jagdschutzvereins Mürzzuschlag, Martin Spreitzhofer für die gute Zusammenarbeit. Das Protokoll der letzten Sitzung wurde einstimmig angenommen. Anschließend referierte Anton Fürst über die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit. Er betonte, dass jeder Jäger als Multiplikator für die Jagd agiert und so zur Transparenz und Akzeptanz in der Gesellschaft beiträgt. "Die Jäger sind die bestausgebildeten Naturschützer", stellte er klar.

Ein weiteres Thema waren die NGOs. Anton Fürst stellte klar, dass es auch Organisationen gibt, die sich für die Jagd einsetzen, darunter der Steirische Jagdschutzverein. Die Erneuerung des NGO-Status steht im November an und deren Bedeutung ist nicht zu unterschätzen, da NGOs eine Parteistellung bei behördlichen Verfahren haben.

Besonders zu erwähnen ist der steigende Druck auf Wildtiere. Dieser entsteht nicht nur durch menschliche Aktivitäten, sondern auch durch den zunehmenden Einfluss von Beutegreifern wie dem Goldschakal, der sich in der Region ausbreitet. Hoffnung gibt es jedoch durch die neue Landesregierung, die der Jagd positiv gegenübersteht. Insbesondere da die Ressorts Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei, Land- und forstwirtschaftliche Schulen, Umwelt, Natur- und Tierschutz durch eine Jägerin und einem Jäger vertreten werden.

Der Zweigverein verzeichnet aktuell 577 Mitglieder, eine Zahl, die dank des Jagdkurses unter der Leitung von Karl Mixner stetig wächst. Erwähnenswert ist hier der Leitbruch, der für 75 Euro nicht nur für den Jagdkurs, sondern auch als Nachschlagewerk genutzt werden kann.

In der Jahresversammlung wurden zudem die Vereinsaktivitäten gewürdigt. Veranstaltungen wie der Jägerball, die Hubertusfeier in der Ulrichskirche sowie verschiedene Ausschusssitzungen fanden große Anerkennung. Das nächste "Jagablattl" erscheint im Sommer. Mitglieder sind eingeladen, Fotos und Erlebnisse beizusteuern.

Franz Brandner referierte über Äsungsverbesserung und die Aufsichtsjagd. Besonders erfreulich ist, dass 50 % der Kosten für Samenmischungen gefördert werden, um die Wildäsung zu verbessern. Ein gut besuchter Kurs über Wildkrankheiten verdeutlichte die Gefahr durch Tollwut und den Fuchsbandwurm, besonders bei Jagdreisen außerhalb von Österreich.

Matthias Narnhofer wurde beim Referat Schießwesen von Anton Fürst vertreten. Sicherheit und korrekte Waffenhandhabung stehen im Fokus. Die neue Regelung zur Nutzung von Nachtzielgeräten setzt einen Kurs und eine schriftliche Zustimmung des Jagdpächters voraus. Die Jagd damit darf nur auf landwirtschaftlichen Flächen sowie auf Schwarzwild ausgeübt werden. Bei Nichteinhaltung bedeutet das einen Verstoß gegen das Waffengesetz und wird auch entsprechend geahndet.

Beim Hundewesen wurde betont, dass in Mürzzuschlag durch Rupert Taberhofer eine hervorragende Ausbildungsstätte betrieben wird.

Toni berichtete auch über die steigende Zahl weiblicher Jägerinnen (20 % im Zweigverein Kindberg) und übergab dann das Wort an Angelika Fraiß.

Angelika kann auf die über zehnjährige Verantwortung für das Jägerinnen-Referat stolz sein und erwähnte Veranstaltungen wie Stammtische, Fortbildungen beim Tierpräparator, Workshops zur Adventdekoration, Eisstockschießen und den Erste-Hilfe-Kurs des letzten Jagdjahres. Ein besonderes Highlight war der Jägerball, der heuer von den Jägerinnen veranstaltet wurde. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei Karl Mixner. Für das kommende Jagdjahr sind ebenfalls zahlreiche Veranstaltungen geplant, möglicherweise auch ein Räucherworkshop. Besonders freut sie sich auf das geplante Wasserscheibenschießen am Schattensee.

Dr. Amrei Klemmer präsentierte das Jungjägerreferat und berichtete über das Engagement beim Jägerball sowie den gut besuchten Schießkinoabend in Turnau mit 50 Teilnehmern. Der Murmelabschuss, gestiftet von Anton Fürst, sorgte für Begeisterung.

Ein bedeutender Programmpunkt war die Neuwahl des Vorstandes. Franz Brandner leitete die Wahl, und der Vorschlag wurde einstimmig durch Handzeichen angenommen. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Obmann: Anton Fürst
    1. Stellvertretung: Mag. Dr. Amrei Klemmer
    2. Stellvertretung: Patrik Rapposch, BSc. MSc.
  • Schriftführer: Karl Mixner
    1. Stellvertretung: Maria Steindl-Kahohfer, BA
  • Kassier: Melanie Dissauer-Brauneder
    1. Stellvertretung: Martina Dissauer

Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder.

Abschließend wurde erneut auf die Bedeutung von NGOs und die Notwendigkeit hingewiesen, Sichtungen und Nachweise des Goldschakals zu melden.

Die Versammlung endete in kameradschaftlicher Atmosphäre mit musikalischer Umrahmung der Jagdhornbläser. Alle Fotos zur Versammlung findet ihr wie gewoht unter Fotos.

Waidmannsheil 

Patrik Rapposch

 

 

Digitale Landesjagdkarte

Grüß Euch,

mit der neuen Fassung des Steiermärkischen Jagdgesetzes 1986 § 40, Fassung vom 06.01.2025 ist es möglich, eine digitale Jagdkarte zu erhalten.

Voraussetzung dafür ist eine voll funktionsfähige "Digitales Amt" App inklusive vollwertigem "ID Austria" Zugang, welche zur Anmeldung in der App "Land Steiermark" App dienen.

Informationen rund um die "Digitales Amt" App & "ID Austria" bekommt ihr hier:

https://www.oesterreich.gv.at/tour.html

https://www.oesterreich.gv.at/id-austria.html

Wenn das digitale Amt & ID Austria bereits einwandfrei funktionieren, müsst ihr noch die App "Land Steiermark" in eurem App Store downloaden.

Details dazu gibt es hier: https://www.e-government.steiermark.at/cms/beitrag/12921159/176252112/

In der "Land Steiermark" App müsst ihr Euch dann rechts oben mit Klick auf das Profilbild anmelden. Die Anmeldung erfolgt über die Authentifizierung der App "Digitales Amt". In den FAQ des "Land Steiermark" finden sich nützliche Tipps bei Problemen mit der Anmeldung. Ich war selbst betroffen, das Problem erledigte sich dann im Laufe von ein paar Stunden jedoch von selbst. Link zu den FAQs: https://www.e-government.steiermark.at/cms/ziel/176415097/DE/

Zusammenfassend kann ich sagen, wenn man bereits die "Digitales Amt" App samt vollwertiger "ID Austria" Identifzierung nutzt, ist der Zugang zur digitalen Jagdkarte durchaus einfach und schnell möglich. Ansonsten sind ein paar Zwischenschritte inklusive eines Behördenweges samt Passbild nötig, man sollte idealerweise auch gut mit dem Mobiltelefon und moderner Technik umgehen können und etwas Geduld mitbringen. Ist das überstanden, überwiegen die Vorteil wie einfacher Zugang zu digitalen Diensten des Landes, als auch des Bundes.

Hier könnt ihr ein paar Beispielfotos aus der App "Land Steiermark" finden, welche den Weg der Anmeldung und das Ergebnis zeigen.

Waidmannsheil 

Patrik Rapposch


 

 

 

 

 

Spendenaktion der Stanzer Jäger

Vor kurzer Zeit fand eine außergewöhnliche Spendenaktion statt, die die Herzen vieler Menschen berührte. Ziel der Aktion war es, finanzielle Unterstützung für einen zweijährigen Buben zu sammeln, der an einer Muskelerkrankung leidet.
In der Stanz im Mürztal veranstalten jedes Jahr mehrere Jagdgesellschaften Treibjagden. Im letzten November und Dezember konnte bei perfekten Bedingungen bei vier Treibjagden insgesamt 26 Stk. Rehwild und 2 Stk. Füchse zur Strecke gebracht werden. Bei den Jagden wird immer ein sogenanntes „Treibergeld“ – eine freiwillige Spende – von den Jägern für die Treiber abgesammelt.

Es ist eine Anerkennung für ihre anstrengende Aufgabe. Das Gelände, das sie durchkämmen müssen, ist oft schwierig und steil. Dieses Mal wurde dieses Geld von allen Treibern für diesen zweijährigen Buben in der Stanz gespendet. Das Geld wird für Hilfsmittel und Therapien benötigt. Die vier Jagdgesellschaften rundeten dieses Treibergeld auf und es konnte bei der Streckenlegung am 7. Dezember 2024 eine Gesamtsumme von € 2.500,00 an die Eltern des kleinen Jungen überreicht werden.


Die Spendenaktion zeigt eindrucksvoll, wie viel erreicht werden kann, wenn Menschen zusammenhalten. Jeder Euro zählt und die gemeinsame Anstrengung macht Hoffnung, dass bald die notwendigsten Dinge für den kleinen Buben getan werden können.

 

  • Hubertusfeier 2024
  • Hubertusfeier 2023 in der Jasnitz
  • Nachruf Anton Rinnhofer
  • Nachruf Horst Rottensteiner

Page 1 of 6

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Main Menu

  • Steirischer Jagdschutzverein Kindberg
  • Fotos
  • Service
  • Schießwesen
  • Seitenübersicht
  • Impressum
  • Aktuelles
    • Nachrufe

Kalender

Loading...

Loading events...